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Name
Patrick Möller

Alter
36

Wohnort
mülheim

Statement
Es geht uns Alle an!! Deswegen mache ich auch mit dieser HP auf dieses Thema aufmerksam. Zumal es im Suchtbereich auch viele Infizierte Menschen gibt.

www.welt-aids-tag.de



Drogen
und Suchtbericht
Mai 2015



Prävention in der Schule

Prävention in der Schule

Die Schule ist einer der wesentlichen Multiplikatoren und gesellschaftlichen Faktoren für die Entwicklung eines jungen Menschen. In der Schule können im Sinne einer gelungenen Drogenprävention suchtresistente Verhaltensmuster eingeübt und etabliert werden.

Ein Drogen- oder Suchtpräventionsprojekt im schulischen Kontext oder im Rahmen der Jugendarbeit durchzuführen, bedarf einer hohen Sensibilität und Sorgfalt des/der Unterrichtenden/Erziehenden. Immer muss damit gerechnet werden, dass bereits Schülerinnen und Schüler dabei sind, die mit Drogen Erfahrungen haben oder zumindest empfänglich sind für den Drogenkonsum.

Die komplexe Thematik lässt sich kaum in wenigen Unterrichtsstunden behandeln. Deshalb bietet es sich an, dazu eine Projektwoche zu veranstalten oder zumindest eine zeitlang fächerübergreifend zu arbeiten. Die Ergebnisse könnten fortlaufend in einer Projekt-Mappe und später in Form einer Ausstellung - als Plakate auf Stellwänden oder als Berichte und Fotomaterial auf der Homepage der Schule - präsentiert werden. Oder, an einem Auswertungstag stellen die verschiedenen Gruppen in Vorträgen ihre Ergebnisse mithilfe von Power Point-Präsentationen vor.

Unterrichtsprojekte zum Thema Drogen haben als Schwerpunkte einerseits die „Aufklärung über die Schädlichkeit der Rauschgifte". Information muss sein, denn Schülerinnen und Schüler sollten gegen Verharmlosungsstrategien entsprechendes Wissen zur Verfügung haben. Und sie sollten auch die juristischen Konsequenzen in Fällen von Drogenkonsum oder -verkauf kennen. So liest man immer wieder und hört von Jugendlichen, die vor Schulkonferenzen berichten, sie hätten nicht gewusst, dass Haschisch illegal sei, oder vor Gericht aussagen, ihnen hätte niemand gesagt, dass es verboten sei, Ecstasy zu verkaufen.

Andererseits ist ein solches Unterrichtsvorhaben vielfältig mit präventiven Maßnahmen zu verknüpfen. Altersangemessen gilt es stets die Persönlichkeit des Einzelnen zu stärken. Dabei sollte den Schülerinnen und Schülern beispielsweise bewusst gemacht werden, wie sie mit neuen Herausforderungen umgehen, die es zu bewältigen gilt: Finden sie diese Herausforderungen spannend oder lästig? Wie gehen sie mit Misserfolgen um? Zweifeln sie grundlegend an der eigenen Person oder sind es einfach neue Erfahrungen? Können sie Schwierigkeiten als Chancen sehen, etwas dazuzulernen, oder laufen sie lieber weg oder betäuben sich?

Relevant sind hier auch positive Vorbilder, wie andere Jugendliche, die nein zu Drogen sagen können und - dennoch - beliebt sind; Jugendliche, die sich gegen den Gruppendruck durchsetzen, sich abgrenzen und auch mal gegen den Strom schwimmen können. Heute haben Lehrkräfte es nicht selten mit Jugendlichen zu tun, die zwar Forderungen von Erwachsenen gegenüber - sei es Eltern oder Lehrern - ein Nein formulieren können, sich in der Gruppe der Gleichaltrigen aber entweder anpassen, kritiklos unterordnen oder aber den Ton angeben wollen und dabei auch destruktiv agieren.

Außerdem ist es sehr hilfreich - und für die Schülerinnen und Schüler motivierend - Experten zu den verschiedenen thematischen Schwerpunkten einzubeziehen, zum Beispiel Präventionsfachkräfte der Polizei, Mediziner, Juristen , Psychologen oder Ex-
User.

Vor Beginn des Projektes empfiehlt es sich, die Eltern zu einem Elternabend einzuladen, um sie beispielsweise über die inhaltlichen Schwerpunkte des Vorhabens, die Termine der Expertengespräche zu informieren und auch gegebenenfalls über Sorgen und Ängste ins Gespräch zu kommen. Die Erfahrung zeigt, dass Eltern zwar einerseits froh und entlastet sind, wenn in der Schule dieses Thema aufgegriffen wird, aber immer wieder gibt es auch Befürchtungen, dass zu viele Informationen ihre Kinder (gemeint sind durchaus Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Klassen!) gerade erst animierten, legale oder illegale Drogen zu probieren. Anonyme Umfragen ergeben nicht selten, dass Eltern gar nicht wissen, dass ihre Kinder schon länger rauchen und auch Alkohol konsumieren. Die Möglichkeit von Kontakten mit Cannabisprodukten oder gar Ecstasy schließen Eltern oft nahezu aus. Hier klaffen mitunter die Einschätzungen der Eltern sowie auch der Lehrkräfte und die Realität der Kinder auseinander.

Während in den Richtlinien und Lehrplänen verschiedener Bundesländer häufig ein Projekt zur Drogenprävention in den Klassen 8-10 angeregt wird, kommt - nach Auskunft der Schülerinnen und Schüler selbst - eine Schule, die in der 8./9. Klasse eine „Erst-Aufklärung" plant, bereits „zu spät". Nimmt man die Jugendlichen ernst, so müsste inzwischen mindestens ein bis zwei Jahre früher damit begonnen werden. Hier sind die Kollegien gefordert, altersangemessene Konzepte zu entwickeln.

 


Quelle:
KEINE MACHT DEN DROGEN
Gemeinnütziger Förderverein e. V.


 
 

Notrufnummern für Deutschland:
Feuerwehr und Rettungsdienst: 112
Bundesweite Sucht- und Drogenhotline: 01805-313031
Polizei: 110
Vergiftungszentralen: Deutschland: 030/19240
Österreich: 01/406 43 43
Schweiz: 145

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