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Name
Patrick Möller

Alter
36

Wohnort
mülheim

Statement
Es geht uns Alle an!! Deswegen mache ich auch mit dieser HP auf dieses Thema aufmerksam. Zumal es im Suchtbereich auch viele Infizierte Menschen gibt.

www.welt-aids-tag.de



Drogen
und Suchtbericht
Mai 2015



Meskalin

 


Meskalin

Was ist Meskalin?

  • Meskalin ist das Produkt einer Familie von Kakteen (der bekannteste ist der Peyote).

  • Meskalin erzeugt Halluzinationen ähnlich wie LSD und Psilocybin, ist mit diesen Stoffen jedoch nicht verwand.

  • Die Wirkkraft des LSD ist ca. 3000 mal so hoch wie die des Meskalin, der Rausch beider Substanzen dauert jedoch ungefähr gleichlang.

  • Die Reinform des Meskalin kann als gut separierbares Kristall beschrieben werden welches weißlich durchsichtig ist und im Normalfalle ca. 0,5 cm lange Kristalle bildet, die wie kleine Eiszapfen aussehen.

Meskalin findet sich in dem mittelamerikanischen Peyote-Kaktus, der südamerikanischen Kakteengattung Trichocereus und vielen weiteren Kakteenarten. Meskalin, löslich in Wasser und in Alkohol, kann aus genannten Quellen mittels Extraktion gewonnen werden, es läßt sich aber auch synthetisch herstellen.

Mexikanische Indianerstämme griffen auf Meskalin als "Inspirationsdroge" zurück. Als Halluzinogen war Meskalin neben LSD in der Drogenszene der 1960er Jahre weit verbreitet. Es wurde mit Blick auf den sozialen Kontext der US-amerikanischen Indianer-"Reservate" von einigen Medizinern und Ethnologen wiederholt als Alternative zum Alkohol vorgeschlagen

WIE WIRD MESKALIN GENUTZT?

  • Meskalin wird meißt in Form von Kakteen, den Peyotekakteen, verzehrt. Der stachellose Kaktus wird in Scheiben geschnitten und auf nüchternen Magen in Gesellschaft gegessen. Die übelschmeckenden "Buttons" oder "Nadelkissen", wie die Kaktusstückchen auch genannt werden, enthalten ca. 6% Meskalin, es werden also vier Stück - in Extremfällen bis zu 30 - davon verzehrt.

  • Da Meskalin eine sehr bittere "Medizin" ist, werden verschiedenste Ansterengungen unternommen um dies zu minimieren. So kann Peyote auch als Pulver in Flüssigkeit getrunken oder als Kapsel geschluckt werden, getrocknet pur geschluckt, als Tee getrunken und gertocknet als Pulver zu Haschisch geraucht werden.

  • Da Meskalin synthetisierbar ist, kann auch die reine Droge genutzt werden, sie wird geschluckt. Die normale Dosis liegt bei 200-600mg.

  • Meskalin ist nicht die einzige Substanz des Peyotekaktus, und andere Substanzen wurden auf Meskalinbasis neu entwickelt. Da Meskalinmoleküle den Amphetaminen (z.B. XTC, Speed) sehr ähnlich sind, ist auch deren Wirkung spürbar. In letzter Zeit sind solche synthetischen Drogen auf den Merkt gekommen, von denen das bekannteste DOM (STP) ist, welches ca. 80 mal stärker wirkt als Meskalin ist, und einen Rausch von ca. 24 Stunden auslöst. Außerdem is noch TMA (tri-Methoxy-Amphetamin) auf dem Schwarzmarkt, welches das wohl ausgewogenste Verhältnis von Amphetamin- und Meskalineigenschaften hat, man sagt, es sei ziemlich "sanft".

 

Wirkungsweise von Meskalin

Je nach Menge an Meskalin kommt es zu leichten bis extrem starken Halluzinationen im Bereich der optischen Wahrnehmung und des Gehörsinnes.

Wer schon einmal Halluzinogene eingenommen hat weiß was damit gemeint ist.

Meskalin beeinflußt allerdings nicht den Geist, was von großem Vortei ist, denn der Berauschte weiss immer was er getan hat und von was er die Veränderungen hat. Dies ist oftmals sehr beruhigend für den Konsumenten und hilft Streß zu vermindern.

Häufig tritt zu Beginn der Wirkung Euphorie begleitet von Lachanfällen auf die manchmal dem Konsum von Marihuana ähneln.

Von vielen Konsumenten wird dieser Einstieg in die Wirkphase als "Hinaufsteigen durch einen bunten Tunnel, begleitet von Zufriedenheit, in sich Ruhen und Euphorie" beschrieben.

Gerade die Farbwahrnehmung verstärkt sich unter der Wirkung von Meskalin .Die Wahrnehmung von Farbe verstärkt bekommt plötzlich mehr Facetten und die einzelnen Farben werden kräftiger. Später treten auch häufig Verzerrungen von Gegenständen auf.

Bei extrem hohen Dosen von Meskalin verstärkt sich die Wirkung in Richtung Depersonalisierung und führt zu einem kompletten "Abdriften in eine andere Welt". So das der Berauschte für Aussenstehende nicht mehr ansprechbar ist und auch nicht mehr auf sie reagiert.

Zusammen mit Haschisch wird lediglich die Wirkung des Haschisch intensiviert, was ein langes leichtes High erzeugt, welches eine deutliche Schärfung des Augenlichtes bewirkt, ohne daß man sich auf einem großen Trip befindet.




WELCHE GEFAHREN BIRGT DER MESKALINGEBRAUCH?

  • Da die Nebenalkaloide des Peyote recht unverträglich sind, kommt es mit großer Sicherheit zu Vergiftungserscheinungen wie Übelkeit und Erbrechen, die sich jedoch innerhalb der ersten Stunde wieder legen. Diese können jedoch zu Schwierigkeiten führen, wenn sich der User an seinem Erbochenen verschluckt (Erstickungsgefahr)

  • Ein Meskalintrip ist von der momentanen Stimmung und der geistigen Reife des Users abhängig, es kann also ebenfalls zu Horrortrips kommen, die dann in Panikattakken mit ungewissem Ausgang münden.

  • Es ist zwar selten jedoch nicht unmöglich, daß latent vorhandene Psychosen zum Ausbruch kommen, psychisch vorgeschädigte Leute sollten also deutlich länger abwägen, ob sie sich mit der verbotenen Substanz Meskalin im Selbstversuch auseinandersetzen wollen.







IST MESKALIN ILLEGAL?keiner blühender Peyotekaktus

  • Meskalin ist als reine oder angereicherte Substanz illegal, sie wird bei den nicht verschreibungsfähigen und nicht verkehrsfähigen Substanzen in den Anhängen des BtMG der Bundesrepublik Deutschland geführ

  • Der lebende Kaktus jedoch ist nicht verboten, dies ist also der (rechtliche) Unterschied zu Hanf, Schlafmohn oder Koka. Für andere Lebewesen git diese Einschränkung ebenfalls, z.B. Psilocybinhaltige Pilze und Fliegenpilze. Bei Tollkirschen, Stechapfel und Winden darf man sogar die Früchte ernten ohne dafür belangt werden zu können.

  • Die getrockneten oder zubereiteten Pflanzenteile sind jedoch ebenfalls verboten, da man hier die Herstellung eines BTM unterstellt, oder zumindest der Tatbestand der Herstellung von Zwischenprodukten erfüllt ist.


 
 

Notrufnummern für Deutschland:
Feuerwehr und Rettungsdienst: 112
Bundesweite Sucht- und Drogenhotline: 01805-313031
Polizei: 110
Vergiftungszentralen: Deutschland: 030/19240
Österreich: 01/406 43 43
Schweiz: 145

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