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Name
Patrick Möller

Alter
36

Wohnort
mülheim

Statement
Es geht uns Alle an!! Deswegen mache ich auch mit dieser HP auf dieses Thema aufmerksam. Zumal es im Suchtbereich auch viele Infizierte Menschen gibt.

www.welt-aids-tag.de



Drogen
und Suchtbericht
Mai 2015



Ecstasy

Ecstasy

Ecstasy ist eine synthetische Droge. Demzufolge wird sie aus verschiedenen Grundstoffen in einem Chemielabor zusammengesetzt. Im Jahr 1914 wurde die Droge als Appetitzügler erfunden und patentiert, allerdings aufgrund der hohen Nebenwirkungen nicht vermarktet.

Seit den 1980er-Jahren gilt Ecstasy als Jugenddroge, die überwiegend auf Partys eingenommen wird. Bereits seit 1986 fällt sie unter das Betäubungsmittelgesetz und ist somit eine illegale Droge. Keine Droge hat sich je so schnell so weit verbreitet.



Wirkung

Neben Halluzinationen löst der Ecstasy-Konsum auch Schlafstörungen, Kopfschmerzen, erhöhte Reizbarkeit, Depressionen sowie Vergesslichkeit aus. Die Wirkung tritt nach etwa 20 bis 80 Minuten ein und hält rund zwei bis sechs Stunden an. Der Puls beginnt zu rasen, Blutdruck und Körpertemperatur steigen an. Der Konsument beginnt zu schwitzen, möglich sind auch Kieferkrämpfe oder Muskelzittern. Während Übelkeit und Brechreize auftreten können, werden Empfindungen wie Hunger, Durst oder Erschöpfung nahezu vollständig ausgeblendet.

Oftmals geraten Personen nach der Einnahme von Ecstasy in einen so genannten Tanzrausch. Hierbei kann es zu Herz- und Kreislaufversagen oder einem Schock kommen, da der Körper zu viel Wasser verliert.

Problematisch sind ebenfalls traumatische oder negative Erinnerungen, die verdrängt wurden. Sie können den Konsumenten in Form einer Gefühlslawine überrollen und Panikzustände sowie Depressionen auslösen. Diese Symptome können mehrere Tage nach dem Konsum anhalten.

Personen die vor dem Konsum gut gelaunt sind können den Konsum als positiv empfinden: Wachheit, Angeregtheit, Hemmungslosigkeit und eine Intensivierung der Gefühle sind möglich.

 

 

Unerwünschte Wirkungen:

Durch die analgetische Potenz der Droge wird das Schmerzempfinden reduziert bis eingestellt. Das erklärt, dass die Konsumenten mit offenen Wunden an den Füßen noch weiter tanzen. Das Durstempfinden und die Schweißproduktion werden eingestellt. Daraus resultiert eine erhöung der Körpertemparatur und die Dehydratation des Patienten. Am Herzen wirkt MDMA mit stark ausgeprägten Tachykardien. Schon bei einer einmaligen Einnahme von MDMA sind Apoplexien und Herzinfarkte dokumentiert worden. Die Patienten zeigen Störungen des Bewusstseins und eine Reduzierung der optischen und akustischen Fähigkeiten. Die Pupillen können weit und träge werden. Auf die so oft benannten Änderungen der Pupillen würde ich nicht so großen Wert legen. Zahlreiche Untersuchungen und auch meine Erfahrungen im Rettungsdienst haben gezeigt, dass die Pupillenreaktion meist in keinem Zusammenhang zu der Art oder der Menge der aufgenommen Droge steht.

Toxizität:

Für Kinder ist die tödliche Dosis bei ca. 5 mg / kgKG MDMA anzusiedeln. Bei Erwachsenen ist die Dosis auf ca. 10 - 20 mg / kgKG zu erhöhen. In der Literatur sind viele tödliche Ausgänge (auch bei einmaliger Einnahme!) durch ein akutes Nierenversagen, Leberinsuffizienzen und maligne Hyperthermin dokumentiert. Absolut sicher führt MDMA zu einer unwiederbringlichen Schädigung des ZNS. Typisch für die User ist die sich schnell entwickelnde Toleranz mit einer Dosissteigerung bis zum Hundertfachen. Leider erfolgt heute immer mehr der Umstieg auf reines Metamphetamin(YABA).

Unerwünschte psychische Wirkungen:

Schon nach einer einmaligen Einnahme von MDMA sind schwere Depressionen und angstgeprägte Wahrnehmungsstörungen dokumentiert worden. Typische Folgen von öfter konsumierten XTC sind anhaltende Psychosen, Ängste und Depressionen.

Maßnahmen:


Bei der Versorgung einer Intoxikation stehen keine spezifischen Antidote zur Verfügung. Die wesentlichen Maßnahmen bestehen in einer Aufrechterhaltung und Sicherung der Vitalfunktionen. Die Anwendung des "Talk down" ist wesentlich. Da die Patienten keine Flüssigkeit zu sich genommen, sich aber trotz allem viel bewegt (getanzt) haben ist die frühzeitige Zufuhr von Elektrolyten und Glukose zwingend notwendig. Die großzügige Gabe von isotonen Lösungen kann die Temperatur senken. Die Therapie der Hyperthermie sollte ebenfalls präklinisch

 

MDMA
(Methyldimethoxymetamphetamin)
wurde vor allem in der Techno-Szene bekannt. Manche Autoren gehen davon aus, dass die ganzen Raves nur durch die Einnahme von MDMA durchgehalten werden konnten. Im Jahre 1995 wurden 15 Todesfälle bekannt. Im Mai 1996 waren es bereits 18 Tote. Seit dem Jahre 1996 unterliegen die Substanzen dem BtMG. Der Anstieg der Erstkonsumenten steigt um mehr als 1/3 ist bekannt. Oft ist die Droge mit weiteren Substanzen vermischt (z.B. Fentanyl, Heroin, Kokain, LSD und Strychnin). Die Kombination erzeugt entweder eine zusätzliche "positive" Wirkung oder sie kann die Sucht nach anderen Drogen entstehen lassen. Für den Rettungsdienst können sich solche Vermischungen zu sehr schwer therapeutisch zu beherrschenden Notfallsituationen entwickeln.

 

Wirkung:

MDMA setzt nach der Einnahme den Botenstoff Serotonin frei. Der Konsument wünscht sich als Wirkung von der Droge ein distanziertes Wohlbefinden. Die Droge reduziert die Müdigkeitserscheinungen und steigert den Antrieb. Zusätzlich wird die Stimmung und das Selbstwertgefühl bei dem Konsumenten gehoben. Die Bereitschaft zur Kommunikation wird erhöht, Hemmungen schwinden und der User hat ein Gefühl von Frieden, Mitgefühl und Fürsorge.

 

Symptomatik:

Typisch für die Intoxikation ist eine Steigerung der Körpertemparatur und die Möglichkeit eines akuten Nierenversagens. Sehr oft sind tachykarde Rhythmusstörungen bis hin zum Kammerflimmern zu erkennen. Der Anstieg des Blutdrucks löst die Agilität und die Ruhelosigkeit des Konsumenten aus. In wenigen Fällen kann der Blutdruck so stark steigen, dass intrakranielle Blutungen ausgelöst werden können. Die zentrale Stimulation löst Delirien, Krämpfe, einen Tremor, Halluzinationen und eine Ruhelosigkeit aus. Bei Kindern wird oft ein zweiphasiger Verlauf beobachtet. Zuerst kommt es zu einer Depression des ZNS, die in eine Erregung übergeht. Dies kann manchmal erst nach Stunden auftreten.




 
 

Notrufnummern für Deutschland:
Feuerwehr und Rettungsdienst: 112
Bundesweite Sucht- und Drogenhotline: 01805-313031
Polizei: 110
Vergiftungszentralen: Deutschland: 030/19240
Österreich: 01/406 43 43
Schweiz: 145

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