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Name
Patrick Möller

Alter
36

Wohnort
mülheim

Statement
Es geht uns Alle an!! Deswegen mache ich auch mit dieser HP auf dieses Thema aufmerksam. Zumal es im Suchtbereich auch viele Infizierte Menschen gibt.

www.welt-aids-tag.de



Drogen
und Suchtbericht
Mai 2015



Diagnostik der Hepatitis C

Diagnostik – Enzyme, Antikörper, RNS

Eine Hepatitis-C-Infektion wird oft zufällig bei einer Routineblutuntersuchung anhand von auffälligen Laborwerten oder im Rahmen der Behandlung einer anderen Krankheit festgestellt, da die Symptome meistens sehr uncharakteristisch sind.

 

Die Leberenzyme

Ein erster Hinweis auf eine Erkrankung der Leber liegt meist dann vor, wenn die Laborwerte folgender Leberenzyme von der Norm abweichen:

 

GPT

Glutamat-Pyruvat-Transaminase (= ALT)

GOT

Glutamat-Oxalacetat-Transaminase (= AST)

gamma-GT

Gamma-Glutamyl-Transferase

 

 

Enzyme
Enzyme sind Eiweißverbindungen, die den Ablauf chemischer Reaktionen im menschlichen Körper steuern. Jedes Organ enthält eine große Anzahl von Enzymen, um seinen Stoffwechsel aufrechtzuerhalten. Hierbei hat jedes Enzym eine ganz bestimmte biochemische Aufgabe. Ist ein Organ geschädigt, werden von den Organzellen vermehrt organspezifische Enzyme freigesetzt und gelangen ins Blut. Im Blutserum kann dann die Enzymmenge analysiert werden. Je stärker die Schädigung ist, desto höher steigt der Enzymspiegel im Serum an. Somit kann durch die Bestimmung charakteristischer Enzymwerte sowohl der Grad als auch die Herkunft einer Schädigung bestimmt werden.

Sind die GPT- und/oder GOT-Werte erhöht, so ist die Ursache oft eine Leberentzündung oder eine Leberzirrhose (bei fortgeschrittener Leberzirrhose können GPT und GOT allerdings auch wieder im Normbereich sein). Während die GPT fast nur in der Leber vorkommt, gibt es die GOT auch im Herzmuskel in größeren Mengen. Eine überwiegende Erhöhung des GOT-Wertes kann somit auch auf einen Herzinfarkt hinweisen.

Kein Enzymwert sollte daher allein, sondern immer nur in Zusammenhang mit den übrigen Blutwerten beurteilt werden.

Ein weiterer Enzymwert, der Aufschluss über den Zustand der Leber und Gallenwege gibt, ist die γ-GT. Dieses Enzym ist bei vielen Lebererkrankungen erhöht, bei denen eine Stauung der Gallenflüssigkeit besteht.

Die Mengenangabe für Enzyme im Blutserum wird mit U/L (Unit/Liter) angegeben. U steht für Unit und stellt eine internationale Einheit für Enzymwerte dar. Ein Unit entspricht der Enzymmenge, die eine bestimmte Stoffmenge in einer Minute umsetzten kann.

 

Normalwerte der Leberenzyme (die Werte können in Abhängigkeit vom Labor variieren; Angabe Standardmessung bei 37 Grad Celsius):

 

 

GOT

GPT

gamma-GT

Frauen

bis 50U/L

bis 50 U/L

bis 66 U/L

Männer

bis 35 U/L

bis 35 U/L

bis 39 U/L

Auf der einen Seite sind erhöhte Leberwerte ein Indiz für eine Leberentzündung, auf der anderen Seite sind jedoch normale Leberwerte leider keine Garantie dafür, dass keine Hepatitis-C-Infektion vorliegt. So treten bei einigen Hepatitis-C-Patienten erhöhte Leberwerte nur bei entzündlichen Schüben auf. In schubfreien Phasen sind die Laborwerte normal. Das erschwert die Hepatitis-C-Diagnostik erheblich.

Erhöhte Leberenzyme geben zwar einen Hinweis darauf, dass eine Leberentzündung vorliegt, sie geben jedoch keine Information über die Ursache der Leberentzündung. Um das Hepatitis-C-Virus eindeutig als Ursache zu identifizieren, müssen weitere Tests durchgeführt werden.

Neue Testergebnisse sollten möglichst nicht alleine oder mit Bekannten beurteilt werden, solange sie nicht mit dem behandelnden Arzt besprochen wurden.

Hepatitis-C-Antikörper (HCV-AK)

Der nächste Schritt ist deshalb der Nachweis von spezifischen Antikörpern (AK) gegen das Hepatitis-C-Virus (HCV). Mit Hilfe eines so genannten ELISA-Tests (Enzyme Linked Immunosorbent Assay) können spezifische Antikörper gegen das Hepatitis-C-Virus (HCV-AK) etwa 3 Monate nach der Infektion nachgewiesen werden. Da die Antikörper aber über jahre- bis jahrzehntelang im Körper bleiben, auch wenn die Hepatitis C schon überwunden ist, lässt ihr Nachweis keine Rückschlüsse auf die Aktivität der Erkrankung zu. Fällt daher der ELISA-Test positiv aus, d.h. wurden Antikörper gegen das Hepatitis-C-Virus gefunden, muss die Diagnose zusätzlich mit einem so genannten   PCR-Test (Polymerase Chain Reaction) bestätigt werden.

 

 

Antikörper
Antikörper sind Eiweißverbindungen, die vom Immunsystem zur Abwehr von Fremdkörpern (wie z.B. Viren, Bakterien, Pilze usw.) produziert werden, sobald diese in den menschlichen Organismus eindringen.

Hepatitis-C-RNS (HCV-RNS)

Der PCR-Test ermöglicht den direkten Nachweis des Hepatitis-C-Virus, bzw. Abschnitte seiner RNS (Ribonukleinsäure) im Blut.
Die RNS (Ribonukleinsäure) gehört mit der DNS (Desoxyribonukleinsäure) zu den Trägern des genetischen Codes (Erbsubstanz) im Körper. Sie enthält die vollständige Erbinformation, die für den Aufbau und den Erhalt von Leben notwendig ist. Da jeder Organismus eine charakteristische Struktur der RNS besitzt, wird die Analyse der RNS bzw. kleiner RNS-Abschnitte zur Identifizierung von Organismen wie z. B. des Hepatitis-C-Virus herangezogen. Mit Hilfe des PCR-Tests können bestimmte RNS-Sequenzen des Hepatitis-C-Virus im Blut nachgewiesen werden, und somit ist eine eindeutige Diagnose gewährleistet.

Genotyp und Viruslast

Der PCR-Test ermöglicht ebenfalls die Bestimmung des Genotyps und der Viruslast. Als Viruslast bezeichnet man die Anzahl der Hepatitis-C-Viren, die in einem Milliliter Körperflüssigkeit nachweisbar sind. Die Viruslast wurde bislang in Kopien/ml angegeben, die neue Einheit ist das internationale Unit (U/ml).
Als Genotypen bezeichnet man unterschiedliche genetische Variationen des Hepatitis-C-Virus. Es werden derzeit mindestens 6 HCV-Genotypen und ca. 100 Subtypen unterschieden. In Deutschland treten die Genotypen 1 und 3 am häufigsten auf. Informationen über den Genotyp und die Viruslast sind für den behandelnden Arzt zur Erstellung eines Therapieschemas unverzichtbar. Je nach Genotyp und Viruslast wird er die Therapiedauer optimieren.

Video: Diagnostik der Hepatitis C
(Quelle: www.health-kiosk.ch)

Sonographie

Eine weitere Untersuchung, die routinemäßig durchgeführt wird, ist die Sonographie. Hierbei handelt es sich um eine Ultraschalluntersuchung, die erste Anhaltspunkte über die Beschaffenheit der Leber gibt.

Leberbiopsie

In bestimmten Fällen kann zusätzlich eine Leberbiopsie notwendig sein. Der behandelnde Arzt wird Ihnen im Einzelfall diese Methode ausführlich erklären. Bei HepatitisCare können Sie sich das Vorgehen bei einer Leberbiopsie schon einmal im Video anschauen. (siehe auch "Histologisches Kompendium)

 


 
 

Notrufnummern für Deutschland:
Feuerwehr und Rettungsdienst: 112
Bundesweite Sucht- und Drogenhotline: 01805-313031
Polizei: 110
Vergiftungszentralen: Deutschland: 030/19240
Österreich: 01/406 43 43
Schweiz: 145

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